KS Room
16. Juni 2017
Kunsthalle Feldbach
16. Juni 2017

Kunst an der Grenze

Kunst an der Grenze | Jennersdorf

Kunst an der Grenze = grenzkunst.at – Grenze bedeutet nicht unweigerlich ein Ende/Abschnitt von Etwas. Völlig egal ob dies bezogen auf ein Land, menschliche Fähigkeiten oder Verstand ist. Manchmal müssen Grenzen überschritten werden, um Neues zu entdecken oder möglich zu machen. Grenzen sind Chancen, um eigene Gewohnheiten zu verlassen und auf Neues zu treffen. Kaum eine Disziplin eignet sich so hervorragend dafür, wie die Kunst. Mittels Kunst grenzt sich der Mensch vom Tier ab. Mittels Kunst zeigen die Künstler variierte Sichtweisen auf die Gesellschaft. Kunst bedeutet u.a. Kritik und Spiegelbild der Gesellschaft. Mehr denn je etabliert sich Kunst als „Aufmerksamkeit erregendes“ Ausdrucksmittel. Kontemporäre Kunst als Zentrum im südlichen Burgenland.

Die beiden Kunstförderer Claudio G. Cocca und Csaba Valentik stellen die ehemalige A&O Lagerhalle am Bahnhofring in Jennersdorf seit 2011 als Kunst- und Ausstellungsraum zur Verfügung. Die einmalige Architektur der Lagerhalle A&O am Bahnhofsring in Jennersdorf durchbricht damit die Grenze des alltäglichen Gebrauchsgegenstandes und wurde ihrer vorigen Bestimmung enthoben. Claudio G. Cocca und Csaba Valentik haben „Kunst an der Grenze“ als Artist in Residence-Projekt angelegt. Die Grenzkunst-Halle bietet ideale Voraussetzungen für kreative Prozesse. Zahlreiche namhafte Künstlerinnen und Künstler sind bisher „dem Ruf“ ins Südburgenland gefolgt. Damit wurde schon frühzeitig der Grundstein für die Kunstinstitution „Kunst an der Grenze“ gelegt.

Künstler bei Kunst an der Grenze bisher: Roland Kodritsch | Clemens Wolf | Karl Karner / Christian Eisenberger | Bertalan Zsili Babos / Florian Lang / János Huszti / Petra Klára Szabó | Constantin Luser | Helmut Swoboda | Hans Weigand | Niko Sturm | Martha Jungwirth

Ausstellung im HOCHsommer 2019:

Hannes Mlenek. „TRANSFORMING WALLS – eine Provokation“

In faszinierender Weise eröffnet Hannes Mlenek neue Aspekte in der Diskussion um das Verhältnis und die Bezugsmöglichkeiten zwischen Bild und Skulptur, sowie auch die Frage nach dem Bildinnen und dem Bildaußen und damit dem Phänomen der Bildgrenze im Kontext des „Wandbildes“. Mit traditionellen Mitteln, ohne notwendige Referenz auf das „Crossover“ der Kunst des letzten Jahrzehnts, ohne digitale Medienimplikation, spürt der Künstler der uralten und immer wieder absolut neuen Frage und Problemstellung nach dem Verhältnis von Bilderwelt und Weltbild nach, von dem Heidegger bereits schrieb, dass Weltbild nicht bedeutet, ein Bild von der Welt zu haben, sondern die Welt überhaupt als Bild zu begreifen. Für Hannes Mlenek bedeutet dies eine mehrfache Kartografie der Welt.

Gleichzeitig ist die Architektur der ehemaligen Lagerhalle A&O Inspirationsquelle, Jennersdorf, der Ort an der Grenze, u.a. inhaltlicher Motor für die ästhestische Auseinandersetzung von Hannes Mlenek´s Gratwanderung zwischen Bild und Skulptur.

Seit 1976 arbeitet Hannes Mlenek (AUT, *1949 in Wiener Neustadt) als freischaffender Künstler. In den 1970er Jahren Gasthörer an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich.

 

Eröffnung: Sonntag, 11. August, 15 Uhr / mit Einführung von Roman Grabner

Ausstellungsdauer: 11. August – 22. September 2019

Öffnungszeiten ab 16. August: Mi – Fr, 15 – 18.30 Uhr; Sa und So, 14 – 17 Uhr

Ab 02. September: Besichtigung auf Anfrage (+43 664 455 69 91)

 

Kontakt:

Kunst an der Grenze
Bahnhofring 17
A-8380 Jennersdorf
+43 3329 48024
info@grenzkunst.com
www.grenzkunst.com